Verzeihung!

Geraer Höhler

Mit rund neun Kilometern und bis zu elf Meter tief zieht sich durch die Geraer Altstadt ein einzigartiges und geheimnisvolles unterirdisches Labyrinth, die «Geraer Höhler».

Weit verzweigte Gänge, Querverbindungen und Nischen - das ist das im 16. bis zum 19. Jahrhundert angelegte Höhlersystem.

Was sind Höhler?

 

Die Höhler gehören mit zur ältesten Bausubstanz in Gera und liegen auch wie die ganze oberirdische Stadt noch im "Dornröschenschlaf".

Das Einmalige der Höhler in Gera ist, dass hier eine Stadt unter der historischen Altstadt (innerhalb der Stadtmauern) liegt, mit einem Gewirr von Gängen und Kellern, die das übertägige Areal unterhöhlt und in seiner Anzahl, Ausdehnung sowie dem Erhaltungszustand für Gera einmalig ist.

Die Geraer Höhler, quasi ein Keller unter dem Keller, entstanden zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert und bilden mit dem gewöhnlichen Hauskeller einen bautechnischen Komplex.

    

Durch Gänge und Querröhren sind viele der gegenwärtig etwa 60 Höhler miteinander verbunden. Weitere geschätzte 70 Höhler sind derzeit leider aus unterschiedlichen Gründen noch nicht zugängig.