Finanzierung
Die richtige Finanzierung stellt einen wesentlichen Eckpfeiler einer sicheren und lukrativen Immobilieninvestition dar.
Zunächst sind neben den Zinskonditionen weitere wichtige Fragen, wie beispielsweise die Art der Finanzierung, die richtige Tilgung sowie zusätzliche Absicherungsinstrumente zu klären.
In aller Regel wünschen unsere Kapitalanleger eine Vollfinanzierung des Kaufpreises und eventuell der Nebenkosten (Notar- und Grundbuchkosten, Grunderwerbsteuer). Eine Finanzierung über die jeweilige Hausbank kann meist nicht dargestellt werden, da diese eine Finanzierung in der Regel nur bis maximal 80% des Kaufpreises anbieten wird.
Auch spielt das so genannte Regionalprinzip eine wichtige Rolle, denn einige Banken finanzieren beispielsweise nur Objekte, welche sich in einem Umkreis von bis zu 100 km zum Wohnort des Investors befinden. Daher kommen in der Praxis weitgehend Kreditinstitute für eine Finanzierung infrage, welche überregional und bei entsprechender Bonität auch den Kaufpreis zuzüglich aller Kaufnebenkosten voll finanzieren. Die TannCAPITAL AG hat aufgrund der jahrelangen Erfahrung sehr gute Kontakte zu erstklassigen Bankenhäusern und Kreditinstituten aufgebaut, welche meist schon im Vorfeld die Bewertung und Einwertung unserer aktuellen Denkmal- und Sanierungsimmobilien vornehmen.
Natürlich muss einem Investor klar sein, dass eine Vollfinanzierung seines Kaufpreises (100%) und möglicherweise auch zusätzlich der Kaufnebenkosten (105%) nicht mit Konditionen für Darlehen mit geringeren Beleihungsausläufen (60 - 80%) darstellbar ist. In der Regel werden gerade von Direktbanken lediglich die Kredit- und Darlehenskonditionen von Beleihungsausläufen zwischen 60-80% beworben. Bei höheren Beleihungsausläufen geraten dann diese Institute an ihre Grenzen der Machbarkeit.
Denn finanziert ein Kreditinstitut über diesen Beleihungsauslauf hinaus, erhöht sich der so genannte "Blanko-Anteil". Dieser Blanko-Anteil bedeutet für das Kreditinstitut ein kalkuliertes Zusatzrisiko und wird üblicherweise durch einen Zinsaufschlag ausgeglichen.
Aber wie kann ein geringerer Beleihungsauslauf erreicht werden? Hier stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Eine einfache und meist angewandte Möglichkeit ist der Einsatz von Eigenkapital, denn das reduziert das Finanzierungsvolumen und damit den Beleihungsauslauf und letztlich damit den Finanzierungszins. Jeder Investor sollte daher genau überlegen, ob er bereit ist auf Liquidität zu verzichten, um einen Zinsvorteil zu erlangen.
Eine weitere Möglichkeit stellt die Zurverfügungstellung liquider oder immobilier Ersatzsicherheiten dar. Dies kann zum Beispiel ein verpfändeter oder abgetretener - aber nicht eingesetzter - Geldbetrag oder eine auf weiteren Immobilienbesitz ausgedehnte Grundschuldbesicherung sein.
